In Folge 11 sprechen wir mit unserem dritten Gast, Iris Nentwig-Gesemann, über ihre ersten Begegnungen mit der Dokumentarischen Methode. Wir erfahren mehr über ihren Weg in die rekonstruktive Sozialforschung, ihre frühen Erfahrungen mit der Anwendung der Dokumentarischen Methode sowie über ihre Dissertation zu Kindertagesstätten in Ostdeutschland nach der Wende. Dabei kommen Fragen nach dem “Warum”, der Typenbildung, der Rekonstruktion kollektiver Orientierungen sowie des Verhältnisses von Forschung und Normativität zur Sprache. Nicht zuletzt berichtet Iris Nentwig-Gesemann von Herausforderungen beim Forschen und davon, wie sich komplexes empirisches Material mit Hilfe des methodischen „Bestecks“ Schritt für Schritt erschließen lässt.
Shownotes
- Nentwig-Gesemann, Iris (1999): Krippenerziehung in der DDR. Alltagspraxis und Orientierungen von Erzieherinnen im Wandel. Wiesbaden: Springer VS.
Sozialwissenschaften und Normativität
- Adloff, Frank: Wirkliches und Mögliches in der Klimakrise. Perspektiven der Sozialwissenschaften im ökologischen Wandel. Bielfeld: transcript.