S1E5 – Bildinterpretation und der Bruch mit dem Common-Sense | Ralf Bohnsack V

In dieser fünften Folge mit Ralf Bohnsack steht die Bildinterpretation der Dokumentarischen Methode und vor allem der Unterschied zwischen Ikonologie und Ikonografie im Mittelpunkt. Wir reden über Grenzen dokumentarischer Auswertung – die es gibt oder vielleicht doch nicht – und über den Unterschied zwischen Habitus und Pose. Und es geht nochmal deutlicher um den Bruch mit dem Common-Sense, als das, was die Dokumentarische Methode im Kern auszeichnet.

Shownotes

  • Bohnsack, Ralf (2009): Qualitative Bild- und Videointerpretation: Budrich
  • Bohnsack, Ralf; Michel, Burkhard, Michel; Przyborksi, Aglaja (2015): Dokumentarische Bildinterpretation. Methodologie und Forschungspraxis. Budrich.
  • Das besprochene Bild über Unterricht findet sich in: Matthes, Dominique; Trumpa, Silke: Dokumentarische Bildinterpretation im Diskurs. Eine ko-konstruktive Dokumentenanalyse einer BMBF-Homepage zum Thema ‚Bildung im Schulalter‘ – In: Datum & Diskurs 6 (2023). URL: www.pedocs.de/volltexte/2023/27225/pdf/datum_diskurs_2023_6_Matthes_Trumpa_Dokumentarische_Bildinterpretation.pdf
  • Das besprochene Bild von H&M („H&M Bademodenkampagne 2010“) findet sich z.B. unter https://www.fashiongonerogue.com/hm-swimwear-2010-campaign-daria-erin-sasha-lara-julia-patrick-demarchelier/
  • Die Besprechung desselben im Vergleich mit dem Bild der Jugendlichen bei Aglaja Przyborski und Monika Wohlrab-Sahr (2021): Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch, 5., überarb. und erw. Aufl., De Gruyter, S. 432ff oder Bohnsack, Ralf/Przyborski, Aglaja (2014): Pose, Livestyle und Habitus in der Ikonik. In: Ralf Bohnsack/Burkard Michel/Aglaja Przyborski (Hrsg.): Dokumentarische Bildinterpretation. Opladen: Verlag Barbara Budrich, S. 343-363.

Autor: David Jahr und Philip Schelling