In Folge 4 geht es um weitere spannende Forschungsarbeiten aus einer mittleren Phase der Forschungswerkstatt, um Akten als Analysegegenstand der Dokumentarischen Methode, sowie um die Dokumentarische Professionalisierungsforschung. Darüber hinaus werden Ralf Bohnsacks methodologische Vorbehalte gegenüber der Biografieforschung thematisiert. Die Folge schließt mit der Darstellung einer Krise auf dem Weg der Entwicklung der Dokumentarischen Methode.
Shownotes
Professionalisierungsforschung:
- Bohnsack, R. (2020). Professionalisierung in praxeologischer Perspektive. Zur Eigenlogik der Praxis in Lehramt, Sozialer Arbeit und Frühpädagogik. Opladen/Toronto: Barbara Budrich.
- Bohnsack, R., Sturm, T., & Wagener, B. (2024). Konstituierende Rahmung und professionelle Praxis: Pädagogische Organisationen und darüber hinaus. Barbara Budrich
- Wittek, D., Korte, J., Matthes, D., & Pallesen, H. (2025). Grundlagentheoretische und empirische Bestimmungen zur Professionalisierung von
Lehrpersonen . Julius Klinkhardt
Dokumentarische Professionsforschung:
- Erne, J. (2016). Psychoanalytische Sozialarbeit – Eine rekonstruktive Aktenanalyse. Barbara Budrich.
- Erne, J., & Bohnsack, R. (2018). Die Psychoanalytische Sozialarbeit im Blick auf ihre Akten. Eine dokumentarische Aktenanalyse. Soziale Arbeit und Dokumentarische Methode . In Bohnsack, R., Kubisch, S., & Streblow –
Poser, C. (Hrsg), Soziale Arbeit und dokumentarische Methode: methodologische Aspekte und empirische Erkenntnisse (237 – 257). Barbara Budrich.
Zur „Provokation“:
- Bohnsack, R., Loos, P., Schäffer, B., Städtler, K., & Wild, B. (1995): Provokation und doppelte Stigmatisierung. In dies., Die Suche nach Gemeinsamkeit und die Gewalt der Gruppe. Hooligans, Musikgruppen und andere Jugendcliquen (S. 33-36). Leske + Budrich.